„Joka“ – Hannovers neue Stil-Ikone für gehobene mediterrane Küche


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Die goldene Krone über dem „J“ in „Joka“ und der rote Teppich vor der Tür sind
deutliche Zeichen. Sie verraten auf einen Blick, dass es im frisch eröffneten
Restaurant an Hannovers Banken- und Börsenviertel sichtlich feiner zugeht als
zuvor im „Herbert Schröder“ mit seiner hemdsärmeligen deutschen Hausmannskost.

Der Kunstname „Joka“ ist die Kurzform von John Kandy, seines Zeichens Inhaber
des nagelneuen Etablissements, das diese Bezeichnung im besten Sinne des Wortes verdient. Denn was der schlanke Mann aus Sri Lanka aus dem zuletzt etwas
herunter gekommenen Ladenlokal mit sonniger Terrasse neben dem ebenfalls
ehemaligen Bowlingcenter „Stars and Fun“ gemacht hat, das kann sich sehen lassen.

Der im Grunde nicht große und an zwei Seiten gläserne Gastraum erstrahlt buchstäblich
in neuem Glanz und klassisch-elegantem Stil – mit blendend weißem Bartresen und funkelnd roten Flaschenregalen an der Stirnseite, breit gestreifter Tapete an der Seiten-
wand mit der langen Sitzbank, schweren Leder-Designerstühlen in hellen Crèmefarben auf dem leicht erhöhten Podest davor und dezent leuchtender Lichtkunst darüber.

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Im Einklang zu soviel Stil auf kleinstem Raum steht die gehobene, aber nicht
abgehobene mediterrane Küche, die den Tag allerdings kosmopolitisch beginnt mit Frühstück rund um den Globus (9-12 Uhr; 5,90-9,90 Euro): à la Paris (mit Croissant, Butter, Honig und Marmelade), New York (mit Brötchen, Marmelade, Schinken und Rührei), London (mit Toast, Salami, Schinken und Baked Beans) und Sydney (mit
allem plus Pancakes und Speck). In Rom hingegen wird derweil noch nicht gefrühstückt.

Zur Mittagszeit gibt es unter der Woche von 12 bis 15 Uhr eine kleine Karte mit
täglich zwei wechselnden Gerichten – etwa mit Mangold-Champignon-Gratin mit Pinienkernen und Kartoffeln (5,60 Euro), Risotto mit Kirschtomaten, Blattspinat
und marinierten Flusskrebsschwänzen (6,70 Euro) oder Ochsenbrust in Meerrettich-
Sauce mit Preisselbeeren und Salzkartoffeln (8,70 Euro). Die Kaffeepause
am Nachmittag kann man sich mit selbst gebackenem Kuchen versüßen.

Am frühen Abend ab 17 Uhr tingelt die bemerkenswert junge, hübsche und aufmerksame Bedienung von Tisch zu Tisch mit einer schlanken Tafel, die über die wahren Kochkünste der Küche informiert: Darauf stehen in Schönschrift so köstliche Verführer wie roh marinierter Thunfisch mit Mangowürfeln, roten Zwiebeln und Wasabi-Schaum (13,90 Euro) als Vorspeise, Kaninchenkeule in Tomaten und Safran geschmort mit Limonen-Kartoffelpüree (14,90 Euro) oder roter Thunfisch auf Gemüse-Couscous mit Tomatengremolata (sprich: eine typische Tomaten-Kräuter-Würzmischung aus der Lombardei; 19,90 Euro) im Hauptgang und Parfait von weißer Schokolade mit Limettensorbet (4,50 Euro) nebst Rohmilchkäse mit Feigensenf (8,50 Euro) zum Dessert.

Die gleichfalls übersichtliche Weinkarte hat ausgewählte und durchweg gastfreundlich kalkulierte Tropfen aus aller Welt in petto, die alle auch offen ausgeschenkt werden.
Die meisten Flaschenweine sind für um die 20 Euro zu haben, nur der Ilatraia Rosso Brancaia Maremma aus der Toskana ist mit 99 Euro die Flasche (oder 35 Euro fürs
0,2 Liter-Glas) ein echter Snob. Cocktails gibt es auch, rund 60 verschiedene von
klassisch bis mondän für 5,50-9,50 Euro. Dazu werden am Wochenende zur Blue Hour
ab 23 Uhr die Tische auf dem Podest beiseite gerückt, der DJ dreht die Lautstärke
hoch und dann kann zu populärer Tanzmusik stilvoll geschwoft werden.

Joka
Osterstr. 42
30159 Hannover
Tel. 0511-89 82 99 09
Geöffnet: täglich ab 9 Uhr
www.joka-hannover.de

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