Buchtipp: „Indische Küche in London“


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Dieses Kochbuch ist mal wirklich originell! Frisch, farbenfroh, verführerisch und
anders, ohne artig zu sein! Kurzum: Für mich ein Augenschmaus von der ersten bis
zur letzten Seite. Schade, dass Kochbücher nicht danach duften, was sie uns zeigen!

Warum ich so begeistert bin? Nun, ich reise gern und ich esse gern. Ich liebe die fernöstliche Küche, und ich habe eine große Leidenschaft für die schönen Dinge
des Lebens. All das fasziniert mich, und all das vereint dieses reizende Reise-Kochbuch auf seine ganz spezielle Art und Weise – die bereits damit beginnt, dass es sich mit
seinem matten Karton-Cover einfach gern anfassen läßt.

Ein Handschmeichler gewissermaßen, den ich auf der Stelle in meinen Reiserucksack packen und mit dem ich dann flugs den nächsten Flieger nach London nehmen möchte.
Um dort nach Leibeslust zu schlemmen. In den besten indischen Garküchen und Gaststätten zwischen Soho und Southall. Nebst Shoppen, Schlendern und Schauen.
Denn darum geht es auf den kunterbunten Seiten dieses kulinarischen Reisebegleiters!

Die London-erfahrene Journalistin Gabriele Gugetzer nimmt den Leser mit auf fünf liebevoll illustrierte Spaziergänge durch die Themse-Metropole. Sie flaniert unterwegs
über Märkte (auf denen Koriander und Kunstgewerbe feilgeboten werden), besucht Juweliere (die indische Brautpaare schmücken), stöbert in Spezialläden (die indische Gewürze, Saris und Küchenutensilien verkaufen) und kehrt ein in den indischen
Lokalen des jeweiligen Stadtteils, die bei den Einheimischen besonders beliebt sind.
Das ist aufregend, spannend und macht neugierig auf mehr!

Dafür hat Gabriele Gugetzer 50 Rezepte mitgebracht, die sich zuhause
(nach dem empfohlenen Einkauf beim örtlichen Gewürzhändler) mit wenigen
Handgriffen und etwas Geduld leicht nachkochen lassen. Wer die indische Küche
ein wenig kennt, weiß, dass nicht jedes Curry atemberaubend scharf sein muss,
und dass es außer Chicken Tikka und Tondoori Lamm noch eine Menge anderer Leckerbissen aus den immerhin 26 Regionalküchen auf dem fernen Subkontinent gibt.

Vada Pav etwa (Indiens beliebtester Streetfood-Snack ist ein vegetarischer Burger
mit gebratenen Kartoffellbällchen), Chicken Nanwich (Sandwich aus Naan-Brot, bestrichen mit Avocado-Crème und belegt mit fein gewürztem Hähnchenfleisch),
Venison Tikka (ein herzhaftes Grillgericht mit Filets aus dem Hirsch- und Rehrücken sowie vom Wildschwein) oder Shahi Paneer Masala (ein cremiges Festtagsgericht
mit Frischkäse oder Halloumi, Joghurt, Cashewkernen und Korianderblättern).

Am Ende gibt es noch ein Gewürz-Glossar und nützliche Küchentipps für den
richtigen Umgang mit indischen Lebensmitteln und Gartechniken. Ebenfalls praktisch:
Die kostenlose Smartphone-App zum Buch aus dem Apple App Store oder Google
Play Store mit allen Adressen, Karten und Infos zu den meisten Spezialitäten.

Indische Küche in London
Gabriele Gugetzer
Gräfe und Unzer Verlag

192 Seiten, 19,99 Euro

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