Kochen mit Irene…

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Macht süchtig: „Ceviche a la Mari“

Ceviche kommt ursprünglich aus Peru und ist mittlerweile in vielen Ländern Lateinamerikas ein beliebter Appetizer – auch in Irenes Heimat Costa Rica. Dieser erfrischende Snack aus rohen, in Limettensaft marinierten Fischstücken mit klein gehackten Gemüsestücken und Koriander ist unglaublich lecker und lässt sich im Handumdrehen zubereiten. In Peru wird Ceviche traditionell mit Süßkartoffeln oder Maniokwurzeln serviert, in Ecuador isst man den Fischcocktail am liebsten mit geröstetem Mais und Kochbananenchips, in Chile werden zur Limetten-Marinade noch Tomatenwürfel hinzugefügt, in Mexiko wird die Sauce gern mit scharfem Jalapeño-Chili aufgepeppt.

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Für unser Ceviche nach einem Rezept von Irenes Mama Mari aus Costa Rica brauchen wir nur wenige Zutaten, die auf jedem Wochenmarkt und in jedem Lebensmittelladen das ganze Jahr über leicht erhältlich sind: frische Fischfilets mit festem, weißem Fleisch (am besten sind Red Snapper, Heilbutt, Tilapia oder Wolfsbarsch), reife Limetten, Koriander, grüne Paprika, rote Zwiebeln – und Ginger Ale.

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Zuerst sollten die Fischfilets in kleine Stücke geschnitten, die Limetten ausgepresst und Paprika, Zwiebel und Koriander fein gehackt werden.

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Dann alle Zutaten in eine Schale geben, gut mit dem Limettensaft und Ginger Ale vermengen und mindestens 30 Minuten lang im Kühlschrank „arbeiten“ lassen. Diese Zeit braucht unsere magische Marinade, um die rohen Fischstücke in eine wahre Delikatesse zu verwandeln: die Säure im Limettensaft wird den frischen Fisch buchstäblich butterweich „garen“, der Zucker im Ginger Ale gibt der herb-säuerlichen Sauce einen lieblichen Touch, und die Kohlensäure in der Bitterlimonade sprudelt die Marinade elegant auf und macht obendrein den Fisch zarter und das Gemüse noch geschmacks- und farbintensiver.
Faszinierend, einfach, genial!

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Ceviche will frisch und am selben Tag verzehrt werden, am besten aus einem Glas und je nach Laune garniert mit Avocado-Streifen, Taco-Chips und einem pikanten Mayonnaise-Tomaten-Dip. Wer es gern scharf mag, träufelt sich etwas Tabascosauce auf die Fischstücke. In Peru nippt man dazu an einem Pisco Sour, in Costa Rica wird zu Ceviche am liebsten Bier getrunken.

Wer „Ceviche a la Mari“ gern einmal selbst probieren möchte: Irene hat die Zutaten für 4 Personen berechnet und auf ihrer großen Tafelwand in der Küche notiert. Viel Vergnügen damit, enjoy your ceviche & Pura Vida!

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