Mit Charme und Schatten: Hannover und seine Biergärten


See-Biergarten

Sommerzeit ist Biergartenzeit! In Hannover sind die idyllischen Open Air-Lokale überall zu finden – auf dem Berg, im Wald, am Wasser und mitten in der City. Diese Biergärten in der niedersächsischen Landeshauptstadt haben Charme, bieten reichlich Schatten und machen Appetit aufs Schlemmen im Freien.

Bischofshol

Der urgemütliche Biergarten ist ein beliebtes Ausflugslokal inmitten der südlichen Eilenriede. Die rustikale Waldwirtschaft kann auf eine gastfreundliche Tradition zurückblicken: auf der Lichtung stand einst ein Wachturm der hannoverschen Landwehr, in dem bereits vor über 300 Jahren Bier ausgeschenkt wurde. Herzog Ernst August erlaubte schließlich anstelle des Wehrturms die Errichtung des ersten Wirtshauses im Wald rund um Hannover. 1968 wurde die baufällige Gaststätte durch den heutigen Neubau mit der markanten Holzfassade ersetzt und um ein Hotel mit Restaurant erweitert.

Besser Burger oder lieber Lachs?

An sonnigen Tagen herrscht in der lauschigen Waldwirtschaft Hochbetrieb, freie Tische im Biergarten mit seinen 600 Plätzen und auf der überdachten Restaurant-Terrasse mit weiteren rund 120 gemütlichen Plätzen sind im Handumdrehen wieder besetzt. Wer warten muss, sollte sich zwischenzeitlich schon einmal an der Selbstbedienungstheke anstellen, denn auch dort wird’s fix eng. Die Bischofsholer Biergarten-Küche ist handfest und herzhaft: neben Brat- und Currywurst mit Pommes, Ofenkartoffel mit Quark und Rinderbuletten oder Rippchen mit Krautsalat gibt es auch halbe Hähnchen, Pizza in vier Varianten und Hamburger zum Selbstbelegen sowie bayerische Spezialitäten wie Krustenbraten mit Sauerkraut und Leberkäse oder Weißwürste mit Speck-Kartoffelsalat – alles zu überaus zivilen Preisen.

Etwas feinere Genüsse bietet das Restaurant nebenan: Pasta, Lachs und Rumpsteak sind der Renner, auch der Matjes mit Bratkartoffeln ist empfehlenswert und bleibt preislich ebenfalls im Rahmen. Bei schönem Wetter wird zudem ein kleines Kuchenbuffet angeboten mit Torten sowie Käse-Aprikosen- und Apfelkuchen aus der Landfrauen-Backstube. Das Getränkeangebot ist etwas übersichtlicher und konzentriert sich auf Einbecker Bier vom Fass und Weizen aus der Flasche, Altbierbowle, Prosecco und Wein sowie ein halbes Dutzend Limonaden und Säfte.

Fußball zum Mitfiebern, Musik zum Tanzen und Fahrräder zum Ausleihen

Auf der kleinen Waldbühne neben dem Klettergerüst für die kleinen Besucher wurden vor einigen Jahren an sonnigen Sonntagnachmittagen noch Jazz-Konzerte veranstaltet, heute können Fußballfans dort auf einem Bildschirm die Spiele ihrer Heimmannschaft Hannover 96 live mitverfolgen. Eine der beliebtesten Gartenpartys der Stadt ist übrigens der „Tanz in den Mai“, der zusammen mit dem Soulclub Hannover am letzten Tag im April veranstaltet wird. Schließlich noch ein Tipp für Radler: wer vor oder nach dem Biergartenbesuch gern noch eine Tour durch den Stadtwald machen möchte, kann nebenan im Hotel Bischofshol auch E-Bikes mieten (10 Euro pro Stunde oder 35 Euro für einen Tag).

Woher kommt eigentlich der Name „Bischofshol“?

Die freie Enzyklopädie Wikipedia dokumentiert, dass nach der hannoversche Stadtsuperintendent und evangelische Theologe Hans Werner Dannowski in seinem Buch „Hannover – weit von nah. In Stadtteilen unterwegs“ von unterschiedlichen mündlichen Überlieferungen ausgeht: „So habe der Hildesheimer Bischof bei der Durchsetzung der Reformation in Hannover 1533 die altgläubigen Geistlichen und Ratsherren, die dem Druck der Straße gewichen waren, dort „abgeholt“ oder andersherum der Stadtrat den Bischof an dieser Stelle der Landwehr „abgeholt“, wenn er die Stadt besucht habe.“.

Ferner wird zur Geschichte von Bischofshol erwähnt, dass der Historiker Christian Ulrich Grupen (der von 1725 bis 1767 Bürgermeister von Hannover war) 1740 in seiner wissenschaftlichen Abhandlung „Origines et Antiquitates Hannoverenses“ sieben Warten der Landwehr aufführt, darunter auch „Bischuppes Holt“ – wobei „Holt“ für „Gehölz“ steht und sich so aus „Holz des Bischofs“ der heutige Name „Bischofshol“ ableiten lässt, wie Waldemar Röhrbein in seinem „Stadtlexikon Hannover“ erklärt.

Bischofshol
Bemeroder Str. 2
30559 Hannover
Tel. 0511-95 39 00
Geöffnet: Mo-Sa ab 12, So ab 11 Uhr
www.hotel-bischofshol.de

Insel Biergarten

Der Biergarten am Maschsee-Südufer ist das luftige Sonnendeck des darüber befindlichen Feinschmecker-Restaurants „Die Insel“ von Hannovers Starkoch Norbert Schu. Zum unbezahlbaren Augenschmaus aufs Wasser gibt es preiswerte Gaumenfreuden mit Stil und Sylter Flair.

Nicht nur die Aussicht ist ein Genuss

Gibt es etwas Schöneres, als ganz entspannt im Strandkorb bei feinem Fingerfood und einem guten Wein den sommerlichen Sonnenuntergang überm Stadtsee von Hannover zu genießen? Auf den rund 100 Panoramaplätzen im Biergarten von Norbert Schus Gourmet-Eiland am Maschseebad geht das wunderbar. Wer nicht allzu spät erscheint zur allabendlichen Show am Wasser und im Grünen ergattert vielleicht noch einen der sechs Strandkörbe oder einen Logenplatz im Liegestuhl.

Wiener Schnitzel und Scampi vom Grill

Aus der Biergarten-Küche kommen, anders als im Feinschmecker-Restaurant darüber, eher herzhafte Gaumenfreuden wie Ofenkartoffeln mit Kräuterquark oder Räucherlachs, Thüringer Bratwurst im Brötchen oder Wiener Schnitzel mit bayerischem Kartoffelsalat – durchweg in bester Qualität und mit Niveau, ganz klar. Aber auch zu schmackhaften Preisen, bei denen man gern öfter in der Woche auf ein paar genüssliche Stunden am See vorbeischauen möchte.
Wer Appetit auf etwas feinere Leckerbissen hat, sollte die Scampi vom Grill mit Glasnudeln, Chili und Koriander wählen oder den Pulled Pork Burger à la Schu probieren.

Dazu werden König Pilsener und Beneditktiner Weissbier frisch vom Fass gezapft. Außerdem gibt es Prickelndes wie Champagner und Prosecco sowie eine kleine aber feine Auswahl guter Weine zum bezahlbaren Kurs.

Insel Biergarten
Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 81
30519 Hannover
Tel. 0511-83 12 14
Geöffnet: Mo-Fr ab 15, Sa ab 12 & So ab 11 Uhr
www.dieinsel.com

Leibniz Lounge

Im kleinen Strandgarten an der Leibniz Universität Hannover kann man nach der Vorlesung stilvoll und genüsslich entspannen. Drei Palmen am Eingang weisen den Weg zur schmucken Beachbar mit rund 500 Plätzen im idyllischen Hof hinter den Mauern. Durch die direkte Nähe zum Conti-Campus am Königsworther Platz, der Philosophischen Fakultät zur Rechten und dem Uni-Hauptgebäude zur Linken ist die Leibniz Lounge ein beliebter Treffpunkt für Studenten – und das nicht nur, weil die bemerkenswert gute Küche gerade bei schönem Wetter eine sonnige Alternative zur Mensa ist.

Selbst gemachte Pizza, Pulled Salmon Burger und Rinderroulade

Wer typisches Biergarten-Essen erwartet, wird überrascht: seit Sommer 2016 wird selbst gekocht im adretten Küchen-Häuschen hinterm verglasten Bar-Pavillon – der übrigens auch erst im vergangenen Winter eingerichtet wurde, mit zwei Sofas und hohen Tafeln Platz für 75 Gäste bietet und bei warmem Wetter zur offenen Bar mit großem Schirm umfunktioniert wird. Neben Flammkuchen mit Speck und Lauchzwiebeln, mediterranem Grillgemüse oder Ziegenfrischkäse und Honig serviert die ambitionierte Lounge-Küche auch klassische Salate, fünf verschiedene Pizza-Varianten aus selbst gemachtem Teig, raffiniert belegte Burger mit Pulled Pork und Pulled Salmon sowie Currywurst und Rinderroulade – alles frisch zubereitet und zu studentenfreundlichen Preisen. Neu in diesem Sommer sind die BBQ-Events mit besonderen Grill-Spezialitäten wie Rippchen aus dem eigenen Smoker, würziger italienischer Bratwurst (Salciccia) und Schweinebauch mit Teriyaki-Marinade (die Termine dazu werden frühzeitig auf der Facebook-Seite der Leibniz Lounge bekannt gegeben).

Nun fehlt eigentlich nur noch ein Cocktail oder Longdrink für einen entspannten Feier-Abend auf den Liegestühlen oder Lounge-Möbeln im Sand und unter Palmen. Beides gibt’s an den beiden Bars in erfrischend großer Auswahl, guter Qualität und zu ebenfalls sehr moderaten Preisen. Bierfans haben die Wahl zwischen Hasseröder, Hefeweizen und Kellerbier aus der Franziskaner Brauerei und Altbierbowle vom Fass oder Beck’s, Berliner Weisse, Trendbieren aus Mittel- und Südamerika sowie Cidre in der Flasche. Klein aber ebenfalls fein ist das Angebot an Aperitifs, Softdrinks und Weinen.

Auch im Winter geöffnet!

Von Ende November bis zum letzten Tag des Jahres verwandelt sich die Leibniz Lounge in eine Winterlounge mit weihnachtlich geschmückten Zelten zwischen 50 festlich beleuchteten, echten Tannenbäumen und einer beheizten Schirmbar, an der Glühwein ausgeschenkt wird. Die Winterlounge öffnet täglich ab 16 Uhr, zum Silvester-Frühschoppen geht’s schon ab 12 Uhr los.

Wer oder was ist eigentlich Leibniz?

Gottfried Wilhelm Leibniz galt als einer der bedeutendsten deutschen Philosophen seiner Zeit und Universalgelehrter. Er arbeitete als Diplomat, Geschichts- und Sprachforscher, Historiker, Hofbibliothekar und Jurist, war Mathematiker, Physiker, politischer Schriftsteller und auch Techniker: „Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716 entwickelte die Kunst, mit nur zwei Ziffern zu rechnen: mit 0 und 1. Nach diesem binären Prinzip arbeiten unsere heutigen Computer. Leibniz konzipierte auch eine mechanische binäre Rechenmaschine – wie zuvor schon die erste dezimale Rechenmaschine für alle vier Grundrechenarten“, wie die Inschrift auf seinem zweieinhalb Meter großen Bronzekopf am südlichen Ende des Opernplatzes an der Georgstraße informiert. Leibniz und lebte und lehrte bis zu seinem Tod am 14. November 1716 in Hannover. Ihm zu Ehren trägt sowohl die Lounge als auch die Universität von Hannover vis-à-vis seinen Namen. Auch der Butterkeks des hannoverschen Gebäckherstellers Bahlsen wurde nach ihm benannt und ist seit über 100 Jahren in aller Welt bekannt.

Leibniz Lounge
Wilhelm-Busch-Str.2
30167 Hannover
Tel. 0511-169 81 91
Geöffnet: Mo-Fr ab 11, Sa ab 15.30, So ab 11 Uhr
www.leibniz-lounge.de

Lindener Turm

Hannovers höchst gelegener Biergarten auf dem Lindener Berg ist seit Mai 2011 in den guten Händen von Ekkard Freier, der zuvor die Delikatessentheke im Mövenpick Restaurant am Kröpcke gemanagt hat. Seitdem ist auch das kulinarische Niveau im Turmgarten spitze. Die Aussicht von dort oben ist sowieso unschlagbar.

Biergarten mit Weitblick

Auf dem Lindener Berg liegt einem buchstäblich die Stadt zu Füßen. Mit einer sanften Höhe von 35 Metern (ab Meeresspiegel sind es sogar 89 Meter!) erhebt sich der Hügel über die City von Hannover und ist damit der höchste „Berg“ im Stadtgebiet – der Schneiderberg an der Universität in der Nordstadt kommt gerade einmal auf fünf Meter!. Vom romantischen Biergarten mit seinen rund 500 Plätzen und von den Holztischen auf der Galerie rund um den über 600 Jahre alten Landwehrturm auf dem Gipfel hat man bei klarem Wetter eine grandiose Aussicht über die Stadt bis weit hinaus zu den dicht bewaldeten Zinnen des Höhenzuges Deister im südlichen Westen.

Harzer Sauerfleisch, Elsässer Flammkuchen und Irisches Lamm-Hacksteak

Wer bei prallem Sonnenschein lieber im Schatten sein Gilde Pils, Löwenbrau hell oder Franziskaner Hefeweizen vom Fass oder ein Glas vom guten „Lindener Turmwein“ trinkt, findet unter den Kastanien und Linden im Biergarten an der Turmwirtschaft oder zwischen den Apfelbäumen im hübschen Müller-Gärtchen nebenan garantiert ein passendes Plätzchen. Für genüssliche Momente am Tisch und auf dem Teller sorgen die leckeren Gerichte aus Ekkard Freiers Gasthausküche: neben Currywurst mit Pommes, Ofenkartoffel mit Sour Creme und Harzer Sauerfleisch mit gebackenen Kartoffelecken gibt es bis 20 Uhr zum fairen Kurs auch vegetarische Burger, Elsässer Flammkuchen, Putensteak in Paprika-Kräutermarinade mit bayerischem Kartoffelsalat und Irisches Lamm-Hacksteak mit Ratatouille-Gemüse sowie drei Gerichte für Kinder und monatlich wechselnde Schlemmer-Aktionen. Zum Nachtisch unbedingt probieren: den warmen Tiroler Apfelstrudel mit Vanilleeis zum Pott Filterkaffee aus der hannoverschen Rösterei Bortfeld.

Mini-Osterfeuer und das Weihnachtsdorf am Lindener Turm

Jedes Jahr am Ostersamstag wird in der kleinen Feuerstelle im Biergarten ab 18 Uhr ein Mini-Osterfeuer entfacht, in den flackernden Flammen können die kleinen Besucher dann Brotstücke am Stock backen. Tags drauf, am Ostersonntag, startet um 15 Uhr am Lindener Turm die Eierlauf-Meisterschaft für die ganze Familie. An den vier Adventswochenenden (Fr. – So) schlüpft der Biergarten schließlich in ein winterliches Kostüm und verwandelt sich in ein winziges Weihnachtsdorf mit Tannenbäumen und stimmungsvoll dekorierten Blockhütten (in denen neben Handwerkskunst auch geräucherte Forellen und Glühwein angeboten werden), festlicher Musik von einer kleinen Bühne und einem windschiefen Hexenhaus mit Kinder-Bastelstube.

Bei Bratwurst und Bier dem Himmel über Hannover ein Stück näher

Die massiven Natursteinwände am Biergarten und im Innern der Gastwirtschaft sind buchstäblich Geschichte zum Anfassen. Das denkmalgeschützte Gemäuer gehört zu einem der ersten Landwehrtürme, die Hannover ab 1392 umgaben. In den Jahren 1650 bis 1652 wurde der Wartturm zu einer Windmühle umgebaut, die 1927 den Betrieb einstellte. Neben der ehemaligen Mühle stand übrigens schon einmal ein Berggasthaus: der hannoversche Industrielle Johann Egestorff ließ es 1825 vom Stadtarchitekten Georg Ludwig Friedrich Laves erbauen. 1878 musste die Wirtschaft für den imposanten Wasserhochbehälter weichen, der damals die Stadt mit Trinkwasser aus der Ricklinger Masch versorgen sollte. Auf dem flachen Dach des fast zehn Meter hohen Bauwerkes im Stil einer mittelalterlichen Festung (das mit einer Seite direkt an den Biergarten grenzt) lädt die 1968 gegründete Volkssternwarte Hannover jeden Donnerstag von 20 bis 22 Uhr zu öffentlichen Himmelsbeobachtungen ein, während in der Wohnung des ehemaligen Wasserwärters Seminare und Vorträge zur Himmelskunde veranstaltet werden.

Lindener Turm
Am Lindener Berge 29a
30449 Hannover
Tel. 0511-76 35 52 51
Geöffnet: Mo-Fr ab 15, Sa & So ab 11 Uhr, Oktober-April Mo & Di geschlossen
www.lindener-turm.de

Lister Turm

Der idyllische Waldbiergarten an der Eilenriede ist einer der größten und schönsten in Hannovers Stadtgebiet. Die familienfreundliche Open Air-Oase ist nur wenige Minuten entfernt vom belebten Einkaufsboulevard Lister Meile und bietet bis zu 1.000 Sitzplätze, die sich zwischen den schattigen Bäumen des Stadtwaldes, dem großen Kinderspielplatz und der historischen Kulisse des Lister Turms verteilen. Unter der Woche ist es bei Einbruch der Dunkelheit besonders romantisch, Samstagnachmittags werden auf einer Videowand die Fußballspiele der Bundesliga live übertragen, und am Sonntagvormittag trifft man sich mit Freunden und Familie gern zum Frühschoppen.

Griechische Grillspezialitäten und Bayerische Brotzeit

Wer sich vor der Radtour oder nach dem Spaziergang durch die Eilenriede noch in aller Ruhe stärken will, findet im großen Biergarten am Waldrand eine große Auswahl von herzhaften Leckerbissen zum fairen Preis. Am Odysseus-Grillhäuschen gibt es beliebte griechische Spezialitäten wie Bauernsalat mit Schafskäse, hausgemachtes Zaziki mit Brot, Fladenbrot und Pita mit Spinat, auch das mit Gyros sowie die Bifteki und Suflaki sind topfrisch und werden auf einem Porzellanteller serviert. Wer lieber typisch bayerische Schmankerl mag, findet am Stand nebenan Obatzter (also eine pikante Käsecreme) oder Apfelschmalz mit Brot, Weißwürste mit süßem Senf und Laugenbrezeln. Auch der Biergarten-Klassiker Bratwurst mit Pommes fehlt nicht. Am Biertresen werden Hasseröder Premium Pils, Löwenbräu Hell und Dunkel sowie Franziskaner Hefeweißbier frisch gezapft und eine süffige Dunkelbierbowle mit Früchten ausgeschenkt. Und wer auch im Biergarten nicht auf Laptop oder Smartphone verzichten möchte, kann das kostenfreie WLAN-Netz nutzen.

Geschichte und Geschichten zum Lister Turm

Der Lister Turm hat eine buchstäblich wechselvolle Geschichte. Tatsächlich hat es zwei Bauwerke mit ein und demselben Namen gegeben. Der alte Lister Turm wurde 1387 als Wachturm der hannoverschen Landwehr an der Celler Chaussee (der heutigen Podbielskistraße) errichtet, um den Handelsweg in die Stadt zu kontrollieren. Als zum Ausgang des 19. Jahrhundert die Freizeitgestaltung im Freien groß in Mode kam, wurde an der heutigen Stelle der neue Lister Turm nach den Entwürfen des hannoverschen Architekten Hermann Schaedtler in Anlehnung an den mittelalterlichen Vorgänger erbaut und am 1. Mai 1898 als romantische Waldgaststätte mit Freigelände für Platzkonzerte und öffentliches Ballvergnügen eröffnet.

Vergnüglich muss es auch im ehemaligen Forsthaus zugegangen sein, das zuvor dort stand und dem Neubau weichen musste: Wahrscheinlich ist schon Anfang des 17. Jahrhunderts der damaligen Forstschänke die Schankerlaubnis erteilt worden. Sie hat derzeit der Stadtverwaltung manchen Kummer bereitet, denn Aufgabe der damals in Diensten der Stadt Honovere stehenden „Holzwächter“ war es, den Holzdieben in der Eilenriede das Handwerk zu legen. Stattdessen tranken sie Broyhan in fröhlicher Runde und vergaßen darüber die Waldbewachung.“, wie Wolfgang Leonhardt in seinem Buch „100 Jahre Lister Turm“ schreibt. Fröhlich ging es aber auch im neuen Lister Turm zu: wie weiter im Buch zu lesen, „war der Bier- und Kaffeegarten Ende des 19. Jahrhunderts mit immerhin 3000 Sitzplätzen ein beliebtes Ausflugsziel der Hannoveraner.“.

Vom Postamt über Musikschule zum Freizeitheim

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der neue Lister Turm von der Britischen Militärregierung als Armeepoststelle umfunktioniert. Ab 1950 nutzte die Landesmusikschule die Räumlichkeiten für ihren Ausbildungsbetrieb, die 1973 schließlich als „Staatliche Hochschule für Musik und Theater“ in einen Neubau am Emmichplatz auf der anderen Seite der Eilenriede einzog. Danach wurde der Lister Turm im Innern umgebaut und ist seither ein Freizeitheim und Stadtteilkulturzentrum mit attraktiven Programmen für Schulklassen und Kindergärten wie Experimentierwerkstätten, Theatergruppen und Waldexkursionen.

Lister Turm
Walderseestr. 100
30177 Hannover
Tel. 0511-724 26 17
Geöffnet: Mo-Fr ab 15, Sa ab 12, So ab 11 Uhr
www.lister-turm-biergarten-hannover.de

Meyers Biergarten im Erlebnis-Zoo Hannover

Faszinierende Tiere von allen Kontinenten, beeindruckende Themenwelten wie der indische Dschungelpalast, Yukon Bay oder das wilde Afrika mit Sambesi-Bootsfahrten und der niedersächsische Bauerngasthof Meyer mit seinem Bier- und Kaffeegarten – Hannovers Erlebnis-Zoo am Stadtwald Eilenriede hat erstaunlich viel zu bieten. Tagsüber können sich im Gasthaus und auf der großen Terrasse zwar nur die Zoobesucher erfrischen, doch wenn der Tierpark am Abend schließt, ist die ländliche Biergarten-Oase direkt im Zoo offen für alle und über den Eingang am Parkplatz zu erreichen.

Typisch niedersächsisch – handfest, herzhaft und hausgemacht

Meyers Hof mit den historischen niedersächsischen Fachwerkhäusern, der Streichelwiese und dem Abenteuerspielplatz „Brodelburg“ ist das reinste Landidyll mitten in der Stadt. Auf der Weide vor dem Gasthaus grasen Ponys und Schafe, manchmal flattern ein paar Gänse und Hühner umher und mittendrin steht Meyers Gasthaus, ein echtes Zwei-Ständer-Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert mit Kamin und urgemütlichen Sitzplätzen in der geräumigen Diele. Bauer Meyers Kaffee- und Biergartenterrasse vor der Tür ist zweigeteilt und bietet von jedem der insgesamt 500 Plätze einen wunderschönen Blick ins Grüne und auf die Gehege im Erlebnis-Zoo Hannover.

Am Gasthaus mit Bedienung

An den Tischen mit rund 230 Plätzen direkt am Gasthaus kann man bei der Bedienung bestellen und aus der umfangreichen Restaurant-Speisenkarte wählen. Die herzhafte Regionalküche folgt den Jahreszeiten und bietet niedersächsische Spezialitäten wie Hochzeitssuppe, Kartoffelpuffer mit Apfelmus, Rindfleischtartar mit Bauernbrot oder Heidschnucken-Gulasch mit Karotten und Bohnen in Einbecker Senf-Sauce. Für die kleinen Biergartenbesucher bis 12 Jahre gibt es eine eigene Speisenkarte mit preiswerten Gerichten, die Kinder am liebsten mögen.

Am Spieker mit Selbstbedienung

Etwas kleiner ist die Auswahl auf dem angrenzenden Terrassenstück mit rund 270 Plätzen rund um den Spieker am Abenteuerspielplatz. Zwischen Buchsbaumhecken und unterm schattigen Blätterdach der vielen Eichen und Kastanien gibt es an den beiden Selbstbedienungsständen im ehemaligen Speicher typische Biergarten-Leckerbissen wie Bratwurst vom Grill, Leberkäse, ofenwarme Brezeln mit Obatzter und frisch gebackenen Flammkuchen. Auch an süße Sachen ist gedacht: neben Kuchen wird als auch selbst gemachte Eiscreme angeboten, bei richtig warmem Sommerwetter erfrischen die saftigen Sorbets mit Erdbeeren und Zitronen am besten.

Wo wir gerade bei Erfrischungen sind: in beiden Biergärten werden Einbecker Pils und Dunkel, Weihenstephan Hefeweizen hell, dunkel und Kristallweizen vom Fass ausgeschenkt, außerdem gibt es ein alkoholfreies Weizen sowie leichte Sommergetränke mit und ohne Alkohol. Ab und an werden auch Grillabende im Freien veranstaltet oder kulinarische Sonderaktionen angeboten, aktuelle Informationen und die genauen Termine dazu liefert die eigene Facebook-Seite des Erlebnis-Zoo Hannover.

 Meyers Biergarten im Erlebnis-Zoo Hannover
Adenauerallee 3
30175 Hannover
Tel. 0511-856 26 62 00
Geöffnet: für Zoobesucher tägl. ab 12 Uhr, für die Öffentlichkeit tägl. ab 18 Uhr
www.zoo-hannover.de/de/ihr-besuch/gastronomie/biergarten

See-Biergarten

Die Biergarten-Oase des Ausflugslokals „See-Terrassen“ am Maschsee-Nordufer hat alles, was den Sommer in der Stadt so lebens- und liebenswert macht: eine Top-Lage am Wasser, viel schattiges Grün drum herum, eine gute Bar und eine vielseitige Küche.

Schlemmen am See mit Räucheraal, Rösti und Rinderroulade

Die rund 600 Stühle im Garteneck am See reichen oft nicht aus für die vielen Sommergäste, die sich während ihres Ausflugs ans Blaue entspannt erfrischen wollen. Aber meist findet sich noch ein geeignetes Plätzchen auf der Mauer zwischen Biergarten und Maschsee oder drüben auf der großen Sonnenterrasse vor dem Restaurant, mit etwas Glück ist sogar gerade einer der zehn Strandkörbe frei geworden. Es lohnt sich, etwas Zeit mitzubringen – nicht nur der schönen Aussicht wegen, sondern auch weil die kleinen und größeren Leckerbissen aus der Küche von Hannovers Spitzenkoch Ekkehard Reimann äußerst gefragt sind.

Am Grillstand gibt es neben Bratwurst von Metzger Otto mit hausgemachter Curry-Sauce auch Backfisch, Leberkäse, Schnitzel und Steinhuder Räucheraal im Brötchen, die Fischtheke serviert Rösti mit Lachs-Tartar, Matjes mit Bratkartoffeln, gebratene Scampi mit Knoblauch-Sauce, Tintenfischringe und Seelachsfilet mit Gurken-Kartoffelsalat.

Ganz hinten im Biergarten steht mit dem „Smoker House“ ein weiterer Selbstbedienungs-Pavillon, an dem zum kleinen Preis selbst geräucherte und sanft gegarte Fleischspezialitäten zubereitet werden – Pulled Beef (gezupftes Rindfleisch mit Krautsalat) etwa oder Pulled Pork (gezupftes Schweinefleisch mit roten Zwiebeln und Senf-Parmesan-Sauce) und Pulled Turkey (gezupftes Putenfleisch mit Fenchel-Karottensalat und süß-saurer Sauce). Ebenfalls im Focaccia-Brötchen serviert werden dort auch Ekkis Rinderroulade, Wokgemüse und warmer Räucherlachs mit Thai-Vinaigrette.

Auch im Winter mit Garten

Für den Durst sind die beiden Pavillons in der Mitte und am Eingang des Biergartens sowie die Stände auf der Terrasse zuständig. Ausgeschenkt werden Hasseröder Pils und Diebels Alt sowie Altbierbowle und Franziskaner Weißbier vom Fass, außerdem gibt es eine große Auswahl guter Weine sowie Prickelndes wie Prosecco, klassische Cocktails und Longdrinks.

Und wer auch bei typisch norddeutschem Schietwetter oder während der kühlen Jahreszeit nicht auf genüssliche Momente mit freiem Blick auf den Maschsee verzichten möchte, der sollte unbedingt frühzeitig einen der 80 Plätze im neuen Wintergarten der „See-Terrassen“ reservieren.

See-Biergarten
Arthur-Menge-Ufer 3
30169 Hannover
Tel. 0511-806 06 10
Geöffnet: Mo-Fr ab 14, Sa & So ab 11 Uhr
www.see-terrassen.com

Vier Jahreszeiten

Der Biergarten im Süden von Hannovers City hat eine lange Historie und Tradition. Schon im 15. Jahrhundert kehrten am Döhrener Turm Reisende ein, um sich nach einer beschwerlichen Reise auszuruhen und zu erfrischen. Heute bewirtschaftet das Restaurant „Vier Jahreszeiten“ das lauschige Gartenlokal an der Hildesheimer Straße, das an jedem schönen Tag im Jahr geöffnet ist und bequem mit der Stadtbahn oder während einer Fahrradtour durch die Eilenriede zu erreichen ist.

Bedienung am Tisch

Mit seinen rund 200 Plätzen hat der kleine Biergarten am südlichsten Zipfel des Stadtwaldes Eilenriede gerade die richtige Größe, um sich sofort heimisch zu fühlen. Für viele Stammgäste aus den benachbarten Stadtteilen rund um den Döhrener Turm ist er im Sommer denn auch wie ein zweites Zuhause – weil es gesellig zugeht und auch angenehm bequem ist. Wer erst einmal seinen Lieblingsplatz gefunden hat (rund um den offenen Bartresen vielleicht, unter den Laternen entlang der niedrigen Mauer zur Hildesheimer Straße oder auf einer der drei Bänke direkt an der Hauswand), der kann sich rundum verwöhnen lassen – wie drinnen im Restaurant kommt auch draußen im Biergarten die Bedienung an den Tisch und bringt die gewählten Gerichte und Getränke.

Deutsche Leibgerichte mit Gulasch, Schnitzel und Steaks

Bestellt werden kann aus der umfangreichen Speisenkarte des Restaurants. Die „Vier Jahreszeiten“-Küche bietet montags bis Freitag bis 22.30 Uhr und am Wochenende bis 23 Uhr deutsche Leibgerichte wie Biergulasch mit Knödeln, Roastbeef mit Bratkartoffeln, Champignonschnitzel mit Pommes oder Ofenkartoffel mit Matjesdip sowie Steaks und verschiedene Grillteller, neu in diesem Sommer sind die Kalbsrippchen und der Pulled Turkey Burger. Besonders beliebt sind die „Rippchen satt“ am Freitag und das kalt-warme Brunchbuffet am Sonntag von 10 bis 14 Uhr.

Zu den herzhaften Bissen passt am besten ein frisch gezapftes Bier oder ein guter Wein: vom Fass gibt es Gilde Ratskeller, Hasseröder und Franziskaner Weißbier, aus dem Weinkeller kommen ein Dutzend gut beschriebener Tropfen aus aller Welt und zum passablen Preis, außerdem gibt es Sekt, Prosecco, Champagner und die gängigsten Long- und Softdrinks.

Vier Jahreszeiten
Waldhausenstraße 1
30519 Hannover
Tel. 0511-84 12 12
Geöffnet: Mo-Sa 12-24, So 10-24 Uhr
www.restaurant-vierjahreszeiten.de

Waterloo-Biergarten

Hannovers ältester Biergarten ist auch der größte in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Unter alten Eichen und dem dichten Blätterdach der vielen Ahorn- und Lindenbäume können sich locker rund 1.500 Gäste gleichzeitig vergnügen. Begehrt sind die Plätze auf der Galerie hinterm blau-weißen Maibaum und am großen runden Tisch davor, im schattigen Eck am Kinderspielplatz und an der Mauer mit Blick auf die fast 50 Meter hohe Siegessäule auf dem Waterloo-Platz. Beste Aussichten hat man von dort auch jedes Jahr Anfang Juli, wenn der Hannovers berühmter Schützenumzug direkt am Biergarten vorbei führt und nur wenige Meter weiter Richtung Stadion auf dem größten Schützenfest der Welt endet.

Leckerbissen aus aller Welt und Hannovers Kultgetränk „Lüttje Lage“

Der größte Biergarten der Stadt bietet auch die größte kulinarische Auswahl von allen: Vier mit Holz verkleidete Futterkrippen versorgen Hungrige mit bayerischen Schmankerln (Fleischkäse mit Kartoffelsalat, Krakauer und Weißwürstl, Käsebrezel und Radi), griechischen Spezialitäten (Zaziki und Fetakäse mit Brot, Salate und Gyrosteller), Elsässer hausgemachtem Flammkuchen und Pizza sowie Deftigem vom Grill (Bratwurst, Hamburger, Hot Dogs, Rippchen, Chicken Wings, Zigeuner- und Jägerschnitzel) und Nachtisch wie Eiscreme, Milchshakes und heißen Getränken. Wer da nicht satt wird, ist selber Schuld!

Auch um den Durst muss sich keiner sorgen. Gezapft wird an vier Schänken, über der Hütte mit der Haupttheke hängt ein Konterfei von Napoleon Bonaparte und zeigt den tragischen Verlierer aus der legendären Schlacht bei Waterloo in seiner weltbekannten Pose – die von den Biergarten-Betreibern schmunzelnd so interpretiert wird, dass der große General und kleine Kaiser von Frankreich mit einem Griff in die Brusttasche seiner Uniformjacke prüft, „ob er auch Geld eingesteckt hat … für ein kühles Bier bei Waterloo.“. Und auch hier kann sich die Vielfalt sehen lassen: es gibt Hasseröder Pils, Diebels Alt, Franziskaner Weißbier und Altbierbowle vom Fass, Löwenbräu im Masskrug, fruchtiges Hefeweißbier mit Banane und Kirsch oder als Limonade, eine für einen Biergarten passable Weinauswahl, Säfte und Schorlen sowie frisch angesetzte Bowle mit Früchten und „Lüttje Lage“ – Hannovers Kultgetränk, das gleichzeitig aus zwei mit Bier und Korn gefüllten Gläsern getrunken wird.

Richtig eng wird’s im Waterloo-Biergarten, wenn die Kicker von Hannover 96 im nur wenige Hundert Meter entfernten Stadion antreten: auf einer Großbildwand werden alle Heimspiele live übertragen, die Auswärtsspiele gibt es nur bei schönem Wetter zu sehen.

Hannover und sein Waterloo

Der Waterloo-Biergarten befindet sich am gleichnamigen Platz mit einer Säule in der Mitte, die an den Sieg in der Schlacht bei Waterloo erinnert, den Großbritannien, das Königreich Hannover und Preußen am 18. Juni 1815 gemeinsam gegen die Truppen von Napoleon Boaparte errangen. Das 46,31 Meter hohe Denkmal mit einer Kupferstatue der Siegesgöttin Victoria an der Spitze wurde von 1825 bis 1832 nach einem Entwurf des hannoverschen Architekten und Stadtplaners Georg Ludwig Laves errichtet und am 18. Juni 1832 (dem 17. Jahrestag der historischen Niederlage Napoleons) eingeweiht. Am Tag des offenen Denkmals ist die Waterloo-Säule geöffnet; dann kann man die Wendeltreppe mit 189 Stufen nach oben steigen, um von der Plattform unterhalb der göttlichen Victoria die himmlische Aussicht über die Altstadt von Hannover und ein kühles Bier im nahen Waterloo-Biergarten zu genießen.

Waterloo-Biergarten
Waterloostr. 1
30169 Hannover
Tel. 0511-156 43
Geöffnet: tägl. 11-22 Uhr
www.waterloo-biergarten.de

Dieser Beitrag ist auch nachzulesen auf dem offziellen Online-Portal der Stadt Hannover unter „www.hannover.de“ – neben vielen weiteren Texten von mir über Liebens- und Sehenswürdigkeiten aus Hannover wie etwa Kinos, die Geschichte geschrieben und Entdeckungen, die die Welt verändert haben, beeindruckende Brücken und berühmte Brunnen oder Zeitschriften, die Hannover und Deutschland bewegen, Bücher über Hannover und Fernseh- oder Kinofilme, die in dieser Stadt gedreht wurden, Eiscafés und typisch hännöversche Spezialitäten und vieles mehr.

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